Stille Wege in Italien 2019. 

Judikarien - auf feinen Wegen zum Gardasee

01.  bis 05. Mai 2019

5 Tage/4 Nächte

Schwierigkeitsgrad 1 bis 2, Gepäckstransport

Trient, die Stadt mit ihrer zweitausendjährigen Geschichte am Ufer der Etsch steht am Ausgangspunkt unsere Weitwanderung durch Judikarien, dem „Welschtiroler Hinterland“ des Gardasees. Vom Toblinosee im Sarcetal wandern wir hinauf zu der großen Hochfläche der Tallandschaften von Banale, Lomasso und Bleggio. Tief eingeschnittene Bachläufe, sanft ansteigende Anhöhen, reizvolle Dörfer, die zu den schönsten mittelalterlichen Dörfern Italiens zählen, und der Blick auf die umgebenden Berge ergeben eine Vielfalt von Eindrücken. Die Weitwanderreise führt durch eine abwechslungsreiche Kulturlandschaft: Welschtiroler Bauernhäuser, Burgen und Schlösser, romanische Kirchen und prähistorische Pfahlbauten regen zum Staunen an und die italienische Küche mit regionalem Schwerpunkt stärkt uns am Abend. 

Pauschalpreis von 895,00 €

2 Plätze im Doppelzimmer sind noch verfügbar

Anmeldefrist: 15. April 2019

Anmeldeformular 2019.pdf
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Via Francigena - Weitwanderung im Herzen der Toskana, Siena das Ziel

19.  bis 25. Mai 2019

7 Tage/6Nächte

Schwierigkeitsgrad 1,  Gepäckstransport

Der alte Pilgerweg „Via Francigena“ gibt uns auf dieser Weitwanderung entlang des Flusstales der Elsa nach Siena die Richtung vor. Geschichtsträchtige Orte, eingebettet in die lieblichen Landschaftsformen der Toskana, und die Stille der Natur sind unsere Begleiter. In Castelfiorentino setzen wir unsere erste Schritte: Fünf Tage wandern wir dann auf gut zu begehenden Wegen im stetigen Auf und Ab dem Ziel entgegen. Seit Jahrhunderten wird der Pilgerweg von Menschen mit ihren unterschiedlichen Sehnsüchten und Hoffnungen begangen. Wir reihen uns in diese lange Tradition ein, wenn wir über San Gimignano, Colle d‘Elsa und Monteriggione nach Siena wandern. 

 

Diese Wanderreise ist eine Kooperationsverstaltung mit dem Bildungshaus St. Virgil, Salzburg.

Anmeldung und weitere Auskünfte über www.virgil.at 

Nonstal - Eine erd- und kulturgeschichtliche Weitwanderung im Trentino

30. Mai bis 02. Juni 2019

4 Tage/3Nächte

Schwierigkeitsgrad 1 bis 2, Gepäckstransport

Das Nonstal ist eigentlich eine Hochebene, die ihre Gestaltung unter anderem der Kraft des Wassers im Laufe der Erdgeschichte verdankt. Das Tal breitet sich von Mezzocorona im Etschtal entlang des Flusses Noce bis zum See von Sant Giustina und weiter entlang des Novellabaches bis nach St. Felix im Deutschnonsberg aus, welches zu Südtirol gehört. Das Val di Non, wie es im Italienischen genannt wird, ist nicht nur bekannt wegen seiner schmackhaften Äpfel, die in hohen Lagen gedeihen, sondern auch für seine Landschaft voller Wälder, Wiesen, Berggipfeln und für seine Sprachenvielfalt. Die Nonsberger Mundart, die rätoromanischen Charakter aufweist und sich mit der deutschen und der italienischen Sprache vermischte, begegnet uns in den Namen der Weiler und im Gespräch mit den Menschen. Das Val di Non ist Teil des ehemaligen Welschtirols und die Dörfer beeindrucken durch ihren Baustil, der die Vielfalt dieser Region zum Ausdruck bringt. Die Weitwanderung ist so aufgebaut, dass neben dem Wandern in der Frühlingslandschaft auch die reiche Kulturgeschichte, insbesondere mit der Besichtigung des Schloss Thuns und dem ethnografischen Museum in Coredo vermittelt wird. Die Erdgeschichte erfahren wir im Begehen der tiefen Novellaschlucht. 

 

Diese Wanderreise ist eine Kooperationsverstaltung mit der Erwachsenenschule Waidring.

Anmeldung und weitere Auskünfte über www.erwachsenenschulen.at/waidring 

 

Fersental und Arte Sella - Weitwanderreise im Trentino

14. bis 19. Juni 2019

6 Tage/5 Nächte

Schwierigkeitsgrad 2, Gepäckstransport

Die Spuren der menschlichen Besiedelung im „Bersntol“ oder im „Valle die Mòcheni“, wie es im Italienischen genannt wird, reichen auf die Bronzezeit zurück. Die alemannische Besiedelung erfolgte im 13. Jahrhundert. Sprachwissenschaftler gehen  von einem mittel- bzw. oberbayrischen Ursprung der fersentalerischen Sprache aus, welche durch verschiedene Tiroler Dialekte eingefärbt wurde. Sie hat die Zeit der wechselvollen Geschichte in den entlegenen Weilern überdauert und bildet heute eine eigenständige Sprachinsel im Trentino. In diesen Wandertagen nähern wir uns dieser alten  Kulturgeschichte auf vielfältige Weise: Im Gehen erschauen und durchwandern wir die entlegenen Ansiedelungen in den steilen Hängen. Das Fersentaler Kulturinstitut bringt uns auf anschauliche Weise die Sprache und die Lebensgrundlagen im Fersental einst und heute nahe. Im Filzerhof, einem Hof aus dem 13. Jahrhundert wird uns die jahrhundertalte bäuerliche Architektur vor Augen geführt. In einer mittleren Höhenlage durchwandern wir das obere Valsuganatal. So ergeben sich wunderbare Ausblicke in die umgebende Bergwelt. In der internationalen Kunstaustellung Arte Sella in einem unbesiedelten Tal bei Borgo beeindrucken Kunstwerke, wie die dreischiffige Kathedrale, mit Materialien, die von der Natur genommen wurden und ihr wieder überlassen werden.

Diese Wanderreise ist eine Kooperationsverstaltung mit dem Bildungshaus St. Virgil, Salzburg.

Anmeldung und weitere Auskünfte über www.virgil.at 

Alte Wege im Valle Maira im Piemont

Gourmetküche in Höhenluft, Paradies für Blumengenießer

08. bis 16. Juli 2019

9 Tage/8 Nächte

Schwierigkeitsgrad 3, Gepäckstransport

Alte und Stille Wege durchziehen die Hänge und Höhen des Valle Maira im Süden des Piemonts, die zu den dünnst besiedeltesten Regionen Italiens zählt. Die Schönheit, die Einsamkeit dieser Gegend authentisch zu vermitteln, ist Anliegen der Menschen, die hier geblieben oder wieder zurück gekommen sind. In liebevoll restaurierten Steinhäusern, einen naturnahen sanften Tourismus auf hohem Niveau zu bieten, ist ihnen ein Anliegen. Im Frühsommer stehen die weiten Alm- und Hangflächen noch in der Pracht ihrer Blüte. Es ist eine Vielfalt und eine Intensität der Farben, die durch die Sonne des Südens und durch die aufsteigende Feuchtigkeit des nicht weit entfernten Meeres gestaltet wird. Die Weitwanderung erschließt uns das mittlere Mairatal auf beiden Talseiten bis zum Talschluss. Wir erleben in diesen Wandertagen sowohl das Grün der Wälder und Wiesen, aber auch die „vielseitige“ Kargheit der mächtigen Berge des Talschlusses. Untertags genießen wir die Landschaft im Gehen und abends lassen wir uns von der Vielfalt der regionalen Küche auf hohem Niveau überraschen. Vier gängige Gourmetgerichte in der Tradition von Slow Food.

Die mittlere Höhenlage, auf der wir uns bewegen, ist um die 1400 m. So lässt sich auch bei wärmeren Temperaturen gut wandern. Die Wege auf der Weitwanderung sind durchwegs gut zu begehende Wald- und Wiesenwege und alpine Steige. Die tägliche Wanderzeit beträgt um die sechs bis sieben Stunden auf den Tag verteilt. Trittsicherheit und die Fähigkeit, Hanglagen auf alpinen Wegen sicher zu queren, muss vorhanden sein. Die Kondition muss so gegeben sein, dass 300 Höhenmeter im Aufstieg in einer Stunde gut bewältigt werden und dies bei einer täglichen Höhendifferenz von ca.1000 m.

Pauschalpreis von 1530,00 €

Mindestteilnehmerzahl  7 Personen, Maximale Teilnehmerzahl 9 Personen

bei Gruppenanmeldung Pauschalpreis von 1510,00 €/Person

Reduzierter Pauschalpreis auf Anfrage für Übernachtungen im Zimmerlager mit Hüttenschlafsack bzw. bei Bereitschaft im Drei- bzw. Mehrbettzimmer zu schlafen.

Anmeldefrist: 30. April 2019

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Die Südtiroler Weinstraße von oben

Unterwegs vom Mendelpass nach Mezzocorona

22. bis 24. Juli 2019

3 Tage/2 Nächte

Schwierigkeitsgrad 2 bis 3

Pauschalpreis von 440,00 €

Mindestteilnehmerzahl  7 Personen, Maximale Teilnehmerzahl 10 Personen

bei Gruppenanmeldung Pauschalpreis von 420,00 €/Person

Reduzierter Pauschalpreis auf Anfrage bei privater Anreise.

Anmeldefrist: 15.Juni 2019

Die Südtiroler Weinstraße erstreckt sich zwischen Bozen und Salurn und umfasst die Gebiete Überetsch und Südtiroler Unterland. Wir erwandern sie jedoch auf den Höhen entlang des Grenzkammes zwischen Südtirol und dem Trentino. Traumhafte Aussichten begleiten uns in diesen Tagen. Hinunter ins Tal auf den Fleckerlteppich der Wein- und Apfelanlagen, auf die malerischen Dörfer und dem Kalterer See. Der Rundumblick in die Weite lässt staunend innehalten. Ortler, Adamello, Presanello, Brenta, Rosengarten sind nur einige Namen, die stellvertretend für diese wunderbare Landschaft stehen. Der Weg führt abwechslungsreich über Almwiesen, Latschenbewuchs und durch Lärchenwälder bis zum Biotop des Fenner Joches mit seinem mediterranen Bewuchs und hinunter zum Fennersee, der zu einem erfrischenden Bad einlädt. Die alte romanische Pilgerkirche am Fennberg gibt Zeugnis über die lange Besiedelung dieser Region. Die Weitwanderung führt uns über die Sprachgrenze ins Trentino hinein und stellt uns das Gemeinsame und Unterschiedliche in sprachlicher und kultureller Hinsicht vor Augen. 

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Alte Venezianische Handelsrouten

Über die Strada Priula, der Strada Taverna, der Via Francisca von Bergamo über den Comosee nach Chiavenna im Veltlin

24. bis 31. August 2019

8 Tage/7 Nächte

Schwierigkeitsgrad 2 bis 3, Gepäckstransport

Bergamo, die Stadt auf dem Hügel, mit Blick auf die Poebene ist der Ausgangspunkt der alten Handelsstraße Strada Priula, die Ende des 15. Jahrhunderts gebaut wurde, um von Venedig die Waren in den Norden zu bringen, um dabei das Herzogtum Mailand zu umgehen. Die Strada Taverna schafft eine Verbindung der Dörfer auf den Höhen zu Beginn des Tales von Brembana. Sie war nicht nur Handelsstraße, sondern diente auch dazu, die Weideplätze der halbsesshaften Wanderhirten zu erreichen. Die Transhumanz hat hier eine lange Geschichte. Es gibt Hinweise in der Architektur der Häuser, dass die Walser aus Wallis sich im Hochmittelalter hier ansiedelten. Die weitere Verbindung vom Splügenpass zur Strada Regina, die nach Como und Mailand führt, schafft die Via Francisca. Wir sind also auf geschichtsträchtigen Wegen unterwegs, die durch unterschiedlichste Landschaftsformen führen. Von den sanften Hügeln hinter Bergamo steigen wir über die subalpinen Regionen hinauf bis zu den kargen Bergregionen der Bergamasker Alpen. Kastanienwälder und die mediterrane Vegetation durchwandern wir am Comosee.

Die Wege auf der Weitwanderung sind durchwegs gut zu begehende Wald- und Wiesenwege, Maultierwege und alpine Steige. Die tägliche Wanderzeit beträgt um die sechs bis sieben Stunden auf den Tag verteilt. Trittsicherheit und die Fähigkeit, Hanglagen auf alpinen Wegen sicher zu queren, muss vorhanden sein. Die Kondition muss so gegeben sein, dass 300 Höhenmeter im Aufstieg in einer Stunde gut bewältigt werden und dies bei einer täglichen Höhendifferenz zwischen 150 m und 1000 m.

Pauschalpreis von 1315,00 €

Kleingruppe von 7 Personen, entspricht der Mindestteilnehmerzahl

bei Gruppenanmeldung Pauschalpreis von 1295,00 €/Person

Anmeldefrist: 20. Mai 2019

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Via Francigena - Weitwanderung im Herzen der Toskana, Monteriggione das Ziel

25.  bis 29.September 2019

5 Tage/4Nächte

Schwierigkeitsgrad 1,  Gepäckstransport

Der alte Pilgerweg „Via Francigena“ gibt uns auf dieser Weitwanderung entlang des Flusstales der Elsa nach Siena die Richtung vor. Geschichtsträchtige Orte, eingebettet in die lieblichen Landschaftsformen der Toskana, und die Stille der Natur sind unsere Begleiter. In Castelfiorentino setzen wir unsere erste Schritte: Fünf Tage wandern wir dann auf gut zu begehenden Wegen im stetigen Auf und Ab dem Ziel entgegen. Seit Jahrhunderten wird der Pilgerweg von Menschen mit ihren unterschiedlichen Sehnsüchten und Hoffnungen begangen. Wir reihen uns in diese lange Tradition ein, wenn wir über San Gimignano, Colle d‘Elsa nach Monteriggione wandern. 

 

Diese Wanderreise ist eine zum Wunschtermin gebuchte Reise für 6 Männer.

Lessinische Alpen - Kulturgeschichtliche Weitwanderung durch die deutschen Sprachinseln der Zimbern

14. bis 18. Oktober 2019

5 Tage/4 Nächte

Schwierigkeitsgrad 1, Gepäckstransport

Soave, die mittelalterliche Stadt mit den Weinanlagen des bekannten Weißweines Soave steht am Beginn der Weitwanderung. Auf abwechslungsreichen Wegen erwandern wir die Kulturlandschaft der Lessinischen Alpen: Alte Handelswege, die die einsame subalpine Bergregion mit der Poebene verbinden, erschließen uns die bäuerliche Landschaft, die in den tieferen Tallagen vom Wein- und Obstanbau und in den höheren von der Weidewirtschaft geprägt ist. Einen Blick in die erdgeschichtliche Vergangenheit machen wir im Fossilienmuseum von Bolca. Die alte mittelhochdeutsche Sprache der bedrohten Sprachgruppe der Zimbern und deren Kultur wird uns sowohl in den Flurbezeichnungen als auch im Besuch des ethnografischen Museums in Bosco Chiesanuova nahe gebracht. Von Molino, dem Mühlendorf, aus, steigen wir ab zu den vielfältigen Wasserfällen des Naturparks. Einen imposanten Abschluss der Weitwanderreise stellt der Aufstieg zum Wallfahrtsort Madonna della Corona dar, der hineingebaut ist in den Felsen des Monte Baldo am Gardasee.

 

Diese Wanderreise ist eine Kooperationsverstaltung mit dem Bildungshaus St. Virgil, Salzburg.

Anmeldung und weitere Auskünfte über www.virgil.at ab Anfang Dezember 2018

Lessinische Alpen
Wanderbeschreibung Lessinische Alpen, Ok[...]
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Copyright Mag. Klaudia Bestle, aktualisiert November 2018